Strommarktdesign

Marktdesign

Der Handel von Strom, zum Beispiel an der Börse oder in Form von Regelleistung, unterliegt festen Regeln. Dieses Regelwerk bezeichnet man als Marktdesign. Beispielsweise ist festgelegt, welche Vertragsstrafen Stromerzeuger oder Vertriebe zahlen müssen wenn sie zu viel oder zu wenig Strom ein- oder ausspeisen. In manchen Ländern legt der Staat die Menge an benötigter Erzeugungsleistung fest und finanziert deren Bau durch Kapazitätszahlungen. In anderen Ländern liefert der Spotmarkt durch Preisspitzen den nötigen Anreiz. Deutschland hat sich 2015 entschieden, ein solches “energy-only” Marktdesign beizubehalten.

Referenzen

Neon ist an verschiedenen Studien zum Marktdesign von Strommärkten beteiligt. Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen FTI CompassLexecon erstellen wir eine Studie für IEA RETD zum Thema “Marktdesign bei sehr hohen Anteilen erneuerbarer Energien“. Die Neon-Studie zum Design von Regelleistungsmärkten wird weithin zitiert. Auf der IEWT-Konferenz in Wien hielt Lion Hirth eine keynoteRede zum Strommarktdesign.

Knappheitspreise

Scarcity pricing